Film

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human mobility

   
Wie wird sich der Mensch einst fortbewegen? Der Trickfilm ist eine fantastische und eine ins ad absurdum führende Auseinandersetzung mit Mensch, Mobilität und Marketing.

human mobility
Stop-Motion Trickfilm
04:54 Minuten
2017

Elektrotechnische  Leibesübung

   
Mensch und Technik. Ein Lehrmittel.
Gymnastik mit automatischer Längen und Flächenberechnung. Muskeltraining mit Stirnrädern. Schaukeln unter Hochspannung. Elektrische Induktivität für mehr Kapazität bei der freien Stützwaage. Liebe mit prak- tischer Gemeinschaftsantenne. Blink und Bremslampe für den Geschlechtsakt. Spermien mit der Installation „zukunftsicher“. Zur Verhinderung von Spannungsverschleppung in die Freileitung, wird die embryonale Entwicklung mit dem sogenannten Blitzschutz optimal kontrolliert. Für eine gesunde Grundschwingung sorgt die elektrische Maschine, eine Bauform mit freiem Wellenende. 03:43 Minuten lang inszeniert der Film in mehreren Kapiteln abstrakt das technische Zeitalter. Der handanimierte Trickfilm bewegt sich in einer Soundkulisse, die mit Bewegungsfrequenzen des Computers arbeitet.

Elektrotechnische  Leibesübung
Stop-Motion
03:43 min
2013 – 2014

Fragen

   
Welche Fragen stellt ein Künstler an sein eigenes Werk? 300 unmittelbare und intuitive Formulierungen von 30 Künstlern bilden das Thema der audio – visuellen Ausarbeitung. Dramaturgisch neu zusammengesetzt entwickelt sich eine Komposition mit einer Länge von 11:32 Minuten, die in einer 3 x 3 Meter großen schwarzen Box zu hören ist. Akustisch bewegen sich die Gedanken auf verschiedenen Ebenen, die differenzierte Standpunkte ermöglichen. Die Fra- gen kommen und gehen, tauchen auf, verschwinden, wiederholen sich und werden neu gestellt. Verwirrt, entwirrt, der eigenen Logik folgend. Die audio – visuelle Komposition bleibt in ihrer Melancholie und wird dadurch selbst zu einem inneren Gedankenklangkörper, der die Zweifel, die Zeit und Einsamkeit durchläuft. Dazu die visuelle Leitlinie, die sich rastlos ihren Weg durch die Dunkelheit bahnt, immer in Bewegung, wie das Wasser, wie die Gedanken, die Fragen.

Fragen
Kratzfilm 16 mm
11:32 min
2013 – 2014

Die Vertonung

   
Eine Dokumentation über die stoffliche Veränderung

Die Vertonung.
Stop-Motion
Dauer: 02:53
2013

Brot (The Breaking) Svavar Knutur


Brot is a song about a journey of grief, a journey over rough seas, through a storm. As the Storm beats the boat and tears it apart, leaving the fisherman, swimming for his life in the torrent and storm.
https://youtu.be/co1QtXeBc58

artwork & production
nanja heid // jörg zysik
5:05 Minuten
2017

Schreivogel

     
„Schreivogel“ ist die gleichnamige Geschichte von Heinrich Hannover und entspricht im Verlauf dem Typ der „Heldenreise“. Schreivogel, der Protagonist ist ein lauter junger Mann, der ständig in Konflikte mit seinen Mitmenschen gerät. Dadurch erlebt er diverse gesellschaftliche Eingliederungsversuche, in Arbeit, Religion, Psychiatrie und Gefängnis. Der Film erzählt die verschiedenen Stationen mit handanimierten Bildern und verzichtet komplett auf semantische Sprachinhalte. Durch die Verzahnung und das Zusammenspiel von Bild und Ton bekommt der Film eine besondere Bedeutung: die charakteristische und konzentrierte Bildsprache die mit surrealistischen Elementen spielt, verbindet sich mit Geräuschen, die in komponierte Musik übergehen. Die Geschichte regt an, darüber nachzudenken, wie wir als Gesellschaft mit Menschen umgehen, deren Eigenarten uns fremd sind, genauso aber auch unsere eigene Andersartigkeit zu empfinden.

Schreivogel
Stop-Motion
9:30 min
2016
Nanja Heid: Regie, Figuren, Animation, Bildbearbeitung, Schnitt
Dana Kleinschmidt: Regie, Kulissen, Animation, Schnittassistentin
Ezzat Nashashibi: Drehbuch, Musik und Sound
Die Geschichte „Schreivogel“ erschien im Buch „Die Birnendiebe vom Bodensee“,
Text © by Heinrich Hannover.